Immanuel, Immanuel

Text: Veronika te Reh

Musik: Wolfgang König

  • November 2017

  • 3 Aufführungen

  • Kultur- und Kommunikationszentrum Sieker

  • 80 Mitwirkende

Presse

Musik- und Kunstschule führt erstmals Kindermusical “Immanuel, Immanuel” auf

“Immanuel-Immanuel”: Von Warzenschweinen, Löwen und Schlangen

Bielefeld. Plötzlich sind sie auf der Bühne: Löwen, Giraffen, Elefanten – und ein Warzenschwein. Letzteres findet ein Stück Papier, auf dem die Weihnachtsbotschaft geschrieben steht. Mit aufwendigen Kostümen, einem eindrucksvollen Bühnenbild sowie schönem Gesang und überzeugendem Spiel begeisterten die Kinder und Jugendlichen am Wochenende das Publikum. Das Kindermusical “Immanuel-Immanuel” zog rund 800 Besucher in das Kultur- und Kommunikationszentrum.

16 Monate lang hatten Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte der MuKu, der Stapenhorstschule und des Max-Planck-Gymnasiums geprobt. Mit seiner “tierischen” Weihnachtsgeschichte hatte die Musik- und Kunstschule ihre erste Musicalproduktion speziell für Kinder auf die Bühne gebracht. Drei Aufführungen gab es am Wochenende. Alle waren gut besucht. Die rund 70 Schüler von 8 bis 15 Jahren wurden mit lang anhaltendem Applaus belohnt. “Immanuel, was kann das nur bedeuten”, grübelt das Warzenschwein Nigiri. Um die seltsamen Zeichen auf dem Papier, das nach Mensch riecht, deuten zu können, ziehen die Tiere der Savanne die Brillenschlange Miwani zu Rate. Diese entziffert ein Zeichen und verkündet, dass nun bald ein Immanuel geboren wird.

Nun streiten sich alle darum, welches Tier damit gemeint ist. Die Löwenmutter ist von ihren Kindern umringt. Der Löwenvater beobachtet das Treiben mit Wohlwollen. “Du alter Macho. Brüllen, das kannst du. Die ganze Arbeit muss ich erledigen”, sagt sie. Ein amüsanter Wettstreit entbrennt. Fragen mit philosophischem Hintergrund werden aufgeworfen.

Sylvia Tetmeyer für die Neue Westälische am 19.12.2017

Story

Wer ist der wahre Immanuel? Diese Frage beschäftigt und beunruhigt die Tiere der Savanne, nachdem das kleine Warzenschwein Ngiri die biblische Weihnachtsbotschaft Jesaja 7,14 gefunden hat. In heller Aufregung steckt er sich das Blatt, das sehr nach Mensch riecht, auf seine Hauer, geht damit zur Brillenschlange Miwani und lässt sie vorlesen: „Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben. Siehe, eine mmm… ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel.“ Viele Tiere sind davon überzeugt, dass ihr eigener Spross der wahre Immanuel sei. So sammeln sie in einem großen Nest fünf neugeborene Immanuel-Anwärter, bis schließlich der Esel Muhimu auf dem Weg nach Bethlehem durch die Savanne kommt und von dem Stall erzählt, in dem ein Platz für ihn reserviert wurde. Vielleicht ist das ein Hinweis auf den wahren Immanuel?

Team

RegieSina Schneider
SchauspielunterrichtSina Schneider
GesangscoachingAnette Gebauer
musikalische LeitungFrederik Richts
ChorleitungMatthias Haße
BandleitungFrederik Richts
KostümSabrina Strunk
Bühnenbild
TechnikPrisma Veranstaltungtechnik
TonmischungTino Bubig
OrganisationMona Stuckenbröcker
ManagementDominik Potthast
TextVeronika te Reh
MusikWolfgang König
ProduktionMusik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld