Zweite Sommerakademie an der Musik- und Kunstschule

Bielefeld (uj). Mit einer Sommerakademie bietet die Sparte Kunst der Musik- und Kunstschule in diesem Jahr zum zweiten Mal ein künstlerisches Ferienangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Im Ambiente der ehemaligen Werkkunstschule am Sparrenberg finden kreative Menschen Zeit, Raum und Konzentration, sich unter professioneller Anleitung in neuen Disziplinen zu erproben oder Bekanntes zu vertiefen.

 

»In den Sommerferien, wenn der normale Unterrichtsbetrieb ruht, ist hier der Platz vorhanden, intensiv in die Arbeiten einzutauchen. Man kann seine Sachen über Nacht stehenlassen und muss nichts wegräumen. Und man kann sich von der Atmosphäre im und ums Haus sowie von den anderen Teilnehmern inspirieren lassen«, benennt Dietrich Schulze, Leiter der Sparte Kunst und Initiator der Sommerakademie, die Vorteile.

Nach der großen Resonanz mit 95 Teilnehmern im vergangenen Jahr hat Schulze das Angebot von acht auf zehn Kurse aufgestockt. Zwei davon finden indes in den Außenstellen in Senne und Hillegossen statt. Für Kinder und Jugendliche im entsprechenden Stadtteil eine praktische Sache, findet Schulze. »Sie können das Angebot vor Ort nutzen und müssen keine langen Fahrtzeiten in Kauf nehmen.«

Im Angebot befinden sich Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Maskenbau und vieles mehr (siehe Infokasten). Die Dozenten sind Freiberufler und Lehrer der Musik- und Kunstschule. Sie leiten an, geben Tipps und helfen den Teilnehmern bei Bedarf, ihre eigene kreative »Handschrift« zu entwickeln. So wie Sabrina Strunk und Sabine Töpler, die im Workshop »Rollentausch« Jung und Alt dabei unterstützen, fantasievolle Kostüme zu entwerfen und gestalten und mittels dieser in eine andere Rolle zu schlüpfen. Am Ende des Kurses erarbeiten die Teilnehmer eine kleine Performance, die zum jeweiligen Outfit passt.

Die Kurse sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet. Es gibt altersgemischte Gruppe sowie Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Das Projekt Sommerakademie soll nach dem Wunsch von Dietrich Schulze zu einer festen Einrichtung in der ersten Sommerferienwoche werden. Eine künftige Ausweitung auf zwei Wochen ist denkbar. Finanziell trägt es sich durch die Teilnehmergebühren.