Der verstorbene Bielefelder Unternehmer Hanns Bisegger hat die von ihm errichtete Hanns-Bisegger-Stiftung als Alleinerbin seines Vermögens eingesetzt. Stiftungszweck ist es, das Musikleben der Stadt Bielefeld zu fördern. Das soll unter anderem durch die „Durchführung musikalischer Wettbewerbe" geschehen.

Der Stiftungsvorstand hat sich entschlossen, im Sinne von Hanns Bisegger für herausragende musikalische Leistungen junger Musikerinnen und Musiker aus der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld einen Preis zu stiften und sie damit zu fördern.

Der „Förderpreis der Hanns-Bisegger-Stiftung zur Förderung junger Bielefelder Musikerinnen und Musiker aus der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld" (Hanns-Bisegger-Förderpreis) konnte erstmals im Jahr 2005 vergeben werden, in dem Hanns Bisegger 100 Jahre alt geworden wäre, und in dem sich sein Todesjahr zum 20. Mal jährte.

Die Bewerber werden zu einer Vorrunde eingeladen und spielen dort ein kurzes Stück. Das Vorspiel erfolgt vor Zuhörern und einer Jury. Danach entscheidet die Jury, bestehend aus Fachleitern der Musik- und Kunstschule, wer für den Wettbewerb zugelassen wird.

Der eigentliche Wettbewerb findet an einem der folgenden Samstage statt. Die Wettbewerbs-Jury besteht aus dem Generalmusikdirektor der Stadt Bielefeld, dem Kulturdezernenten, der auch Vorsitzender der Bisegger-Stiftung ist, dem 2. Vorsitzenden der Hanns-Bisegger-Stiftung, einem Fachleiter der Musik- und Kunstschule, dem Vorsitzenden des Fördervereins und dem Direktor der Musik- und Kunstschule.

Im Wettbewerb spielt jeder Teilnehmer mehrere Stücke vor. Die Preisträger werden direkt an dem Samstag Abend bekannt gegeben. Ein bis zwei Wochen später findet das Preisträgerkonzert in der Rudolf-Oetker-Halle statt, bei dem alle Teilnehmer ein kurzes Musikstück spielen, eine Ansprache durch den Vorsitzenden der Bisegger Stiftung erfolgt und die Preise und Urkunden an die Preisträger verliehen werden.

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